
Der Botschafter und stellvertretende permanente Vertreter Marokkos bei den vereinten Nationen, Herr Hamid Chabar, hat, am Montag, die Hartköpfigkeit Algeriens angezeigt, jegliche Perspektive der Beilegung der Saharafrage torpedieren zu wollen.
„In seiner Erklärung, Algerien hat den Beweis verabreicht, dass es nicht gewollt und nicht beabsichtigt hat, dass die Saharafrage eine Evolution erfährt“, hat Herr Chabar vor der 4. Kommission der Generalversammlung der vereinten Nationen infolge der Rede des algerischen Vertreters und Botschafters, Herrn Youcef Yousfi, unterstrichen, der die feindseligen Positionen seines Lands gegenüber der territorialen Integrität des Königreichs erneuert hat.
Er hat daran erinnert, dass „Algerein, seit mehr als 30 Jahren, seinen diplomatischen Apparat und seine finanziellen Mitteln mobilisiert, und sich mit Hartnäckigkeit einsetzt, um jegliche seriöse Perspektive der Beilegung der Saharafrage zu durchkreuzen und zu torpedieren“, und hat hervorgehoben, dass das Spiel, in dem Algier verfallen ist, „ermüdend ist, denn es setzt auf den Statut Quo und geht dem Willen der internationalen Gemeinschaft entgegen“.
Dennoch, hat er fortgefahren, im Vorjahr, die Generalversammlung hatte eine deutliche Nachricht Algerien adressiert, in dem sie sich massiv beim Votum des letzten 14. Dezembers der von diesem Land vorgelegten Resolution enthalten hat, Resolution, die die Sackgasse noch fortbestehen lassen wird und womit Algerien beabsichtigte, zu jedem Preis die Lösungsvorschläge aufrechtzuerhalten, die Quelle des Statuts Quo, insbesondere den Plan Baker, gewesen waren.
In dem sie sich massiv dem Votum dieser Resolution enthalten hat, dieselbe Generalversammlung, hat er daran erinnert, hatte zur gleichen Zeit Marokko Vertrauen geschenkt, in dem sein solennes Engagement als seriös qualifiziert wurde, das darin besteht, den vereinten Nationen einen seriösen Vorschlag der Beilegung der Saharafrage vorzubringen.
Herr Chabar, der sich als von den Interventionen der Mehrheit der Vertreter der übrigen Länder und als betrübt durch die Intervention des Vertreters Algeriens erklärt hat, hat sich daneben gegen einige Erklärungen empört, wonach Algier nicht vom Konflikt betroffene Partei ist.
„Algerien, das überdies, hoch und heilig, herausschreit, dass es nicht von der Auseinandersetzung über die Sahara betroffen ist, darf es das Recht darauf erheben, den Willen der Mehrheit der Bevölkerung der marokkanischen Sahara zu missachten, die nicht aufgehört hat, die Hoffnung der Versöhnung und der Familienzusammenführung, die lange durch einen artifiziellen Konflikt abgetrennt waren, zu hegen“, hat der Diplomat die Frage aufgeworfen und hervorgehoben, dass dies „der Wortlaut der Nachricht der legitimen Vertreter dieser Mehrheit während der abgehaltenen Verhandlungen in Manhasset im Letzten Juni und August ist“.
In dieser Hinsicht, er hat daran erinnert, dass „die Mehrheit sich geradezu in der Sahara im Süden Marokkos und nicht in den Lagern von Tindouf im algerischen Territorium befindet“.
„Tindouf hat immerhin nur eine Minderheit, die aus der Sahara abstämmig ist, beherbergt, und Algerien lehnt das Recht ab, dass diese Minderheit durch das Hochkommissariat für Flüchtlinge (HCR) entsprechend seinem Mandat gezählt wird“, hat er hinzugefügt und unterstrichen, dass Polisario und nicht weniger Algerien nie von der Mehrheit der Sahraouis damit beauftragt wurden, in ihrem Namen zu handeln und sich an der Stelle seines Willens zu setzen.
„ Ist es notwendig, noch zu wiederholen, dass Polisario, hingegen, was sie herausschreit, und versucht, in Glauben zu bringen, nie als den alleinigen Vertreter der Bevölkerung Sahraouie betrachtet wird. Diese Qualität ist ihr nie von den vereinten Nationen zuerkannt worden“, hat Herr Chabar fortgefahren und unterstrichen, dass „die Erinnerung an diese Wahrheiten in nichts die Bereitwilligkeit des Königreichs entstellt, voll und ganz sowie gutgläubig den Weg der aktuellen Dynamik einzuschlagen, zu der es zu installieren beigetragen hat“.
Ein zweites Antwortrecht nach der Intervention des ehemaligen Botschafters Algeriens bei den vereinten Nationen, Herrn Abdellah Baâli, wie immer von seinem Land in ähnlichen Umständen depeschiert, um seinem Schützling Polisario unter die Arme zu greifen, ausübend, Herr Chabar hat darauf bestanden, die Ungehörigkeit und die Unbeständigkeit der Äußerungen dieses Letzten hervorzuheben, in einem Ton, das viel über seine Nervosität und seine Entrüstung besagt.
Sich um die Frage der Menschenrechte handelnd, Herr Chabar hat bemerken lassen, dass „wenn es eine Situation gäbe, die angezeigt werden soll, wäre die Situation, die in den Lagern von Tindouf im algerischen Territorium vorherrscht, wo die Bevölkerung in bemitleidenswerten Bedingungen jeglicher Form der Freiheit beraubt ist, wie von dem die differenten Zeugnisse der Personen, die aus den Lagern geflohen sind, und die Berichte zahlreicher Nichtregierungsorganisationen und Amnesty International bezeugen“.
Er hat darüber hinaus daran erinnert, dass die Berichte der humanitären Organisationen die Unterschlagung der humanitären Hilfe in Richtung in die Lager von Tindouf angezeigt haben.
Herr Chabar hat schließlich die Frage aufgeworfen, ob Algerien, das mehr als 50.000 Verschwundene zählt, am angebrachten Platz ist, um vom Respekt der menschenrechte zu sprechen.
Was die algerischen Behauptungen anbetrifft, wonach Marokko „eine Besatzungsmacht“ wäre, der Redner hat daran erinnert, dass das Madrider Abkommen, das zwischen Marokko, Spanien und Mauretanien 1975 unterzeichnet wurde, in mehr als einer Hinsicht denen ähnelt, die zwischen Marokko und Spanien bezüglich der Wiederabtretung von Tarfaya und Sidi Ifni abgeschlossen wurden.
Er hat desgleichen daran erinnert, dass „die Haager Regelung und die 4. Genfer Konvention 1949 unter einer Besatzungsmacht jeden Staat verstehen, der teilweise oder vollweise das Territorium eines anderen Staates besetzt“ und hat unterstrichen, dass „es keinen Krieg mit einem anderen Staat gegeben hat, da nun Polisario kein Staat ist“.
„Marokko hat nichts anderes getan, als seine territoriale Integrität wiederzuerlangen“, hat er hinzugefügt und hervorgehoben, dass Marokko, in keinem Absatz der Konsultativanzeige des internationalen Gerichtshofes, vom 16. Oktober 1975, als „eine Besatzungsmacht“ beschrieben wurde.
Er hat angegeben, dass die vereinten Nationen, die die Beilegung dieser Auseinandersetzung übernommen haben, nie Marokko als „Besatzungsmacht“ in den Berichten des Generalsekretärs oder in den Resolutionen des Sicherheitsrates qualifiziert haben.
In ihren Interventionen und im Laufe der ersten Sitzung der 4. Kommission, die der Saharafrage gewidmet wurde, unzählig waren die Redner, die die in diesem Sommer in Manhasset bei New York engagierten Verhandlungen begrüßt und eingeschätzt haben, dass sie einen Weg zur definitiven Beilegung der Saharafrage konstituieren.
Quellen:
http://www.corcas.comhttp://www.sahara-online.nethttp://www.sahara-culture.comhttp://www.sahara-villes.comhttp://www.sahara-developpement.comhttp://www.sahara-social.com