mercredi 29 octobre 2008

Außerordentliche Session des CORCAS am nächsten Freitag in Laâyoune

Entsprechend den erhabenen Instruktionen seiner Majestät König Mohammed VI, möge Gott ihm beistehen, der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten (CORCAS) wird eine außerordentliche Session am nächsten Freitag unter der Präsidentschaft vom Herrn Khalihenna Ould Errachid, Präsidenten des Rates, abhalten.

Diese Session wird einer Debatte der letzten Entwicklungen der Frage unserer territorialen Integrität des Königreichs gewidmet werden.

Die Sessionsarbeiten fangen um 17 Uhr 00 im Kongresspalast in Laâyoune an.

Quellen :
http://www.corcas.com
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vendredi 24 octobre 2008

London begrüßt die Bemühungen des expersönlichen Gesandten des Generalsekretärs der UNO für die Sahara

Die britische Regierung hat die Bemühungen des expersönlichen Gesandten des Generalsekretärs der UNO für die Sahara, Herrn Peter Van Walsum, begrüßt, in der Absicht, zu einer Lösung für diesen Konflikt zu gelangen.

Die (britische) Regierung begrüßt die Bemühungen des Herrn Peter Van Walsum, expersönlichen Gesandten des Generalsekretärs der vereinten Nationen, „um zu einer Lösung des Konflikts zu gelangen“, hat Herr Bill Rammell, Minister am britischen Foreign Office, mit Auftrag mit Nordafrika und mit dem mittleren Orient, in Erwiderung auf eine Frage des Arbeiterabgeordneten David Drew, versichert, der das Thema der Position Londons bezüglich der Missionsverlängerung des Herrn Peter Van Walsum in seinem Posten aufgeworfen hat.

Der britische Minister hat den Willen seiner Regierung geäußert, mit dem nächsten persönlichen Gesandten des Generalsekretärs der UNO für die Sahara arbeiten zu wollen.

„Die Ernennung der persönlichen Gesandten und der speziellen Vertreter ist eine Frage, die den Prärogativen des Generalsekretärs der vereinten Nationen untersteht und das vereinigte Königreich respektiert diese Unabhängigkeit, was eine solche Ernennung anbetrifft. Das vereinigte Königreich beabsichtigt, mit dem neuen persönlichen Gesandten zu arbeiten, sobald er beziehungsweise sie ernennt werden wird“, hat der britische Verantwortliche gesagt.

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mardi 21 octobre 2008

Herr Zapatero betont die „konstruktive“ Position Madrids „in der Recherche eines gewichtigen Abkommens zwischen den Parteien"

Madrid, 07/03/07

Der Präsident der spanischen Regierung, José Luis Rodriguez Zapatero, hat am Mittwoch auf die „konstruktive“ Position seiner Regierung bestanden, um „aktiv zu der Recherche nach einem gewichtigen Abkommen zwischen den Parteien am Saharakonflikt beizutragen“.Herr Zapatero, der vor dem spanischen Senat nach seinem Besuch in Rabat intervenierte, hat angegeben, Marokko, ohne dass die Vertreter der Organisation der vereinten Nationen Fortschritte zwischen den Parteien realisieren können, eine neue Initiative präsentiert hat, die es vor der UNO zu formalisieren gilt, die die spanische Regierung mit Interesse verfolgt, denn sie wird den Weg für den Dialog und ein definitives Abkommen eröffnen können".Die Position der spanischen Regierung in dieser Hinsicht artikuliert sich um zwei Prinzipien: „ein Abkommen zwischen allen Parteien, denn es gibt keine Lösung ohne Abkommen und den Respekt der internationalen Legalität und der Resolutionen der UNO“, hat er wissen lassen.Die spanische Regierung ist von „der Notwendigkeit eines gewichtigen Abkommens“ zwischen den Parteien überzeugt, zu dessen Suche sie „aktiv beitragen wird".Die Position der spanischen Regierung ist „jeden tag konstruktiver“, hat Herr Zapatero darauf bestanden, deswegen wird eine konstruktive Position der Suche nach einem Abkommen einnehmen und dies mit Verantwortung und mit Geschichtesinne“, denn eine Lösung in der Sahara ist wichtig für „die Zukunft des gesamten Maghrebs“. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem marokkanischen Amtskollegen, Herrn Driss Jettou, Herr Zapatero hat am Dienstag am Ende der 8. Versammlung höchsten Niveaus zwischen den zweien Ländern „alle direkt betroffenen Parteien dazu aufgerufen, den Dialog und die Verhandlungen wieder anzukurbeln".Der Chef der spanischen Regierung hatte auch angegeben, dass sein Land „mit Interesse“ die marokkanische Initiative „aufgenommen“, den Autonomieplan den vereinten Nationen zu präsentieren, einen Plan, der als „Weg für die Wiederankurbelung des Dialogs zwischen allen Parteien dienen wird, um zu einem definitiven Abkommen zu gelangen, das die Prinzipien der vereinten Nationen respektiert".

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mercredi 15 octobre 2008

Die marokkanische Initiative zur Verhandlung eines Autonomiestatuts in der Sahararegion ist vom Brief des Botschafters und des permanenten Vertreters

Hierbei der Text dieses Briefes :

„Sehr geehrter Generalsekretär, Wie Sie wissen, das Königreich Marokko hat keine Ruhe gehabt, mit Entschlossenheit und mit Ehrlichkeit an der Beilegung des Konflikts um die Sahara mitzuwirken, nicht nur im Interesse aller Maghrebstaaten, sondern auch im Interesse der regionalen Sicherheit und Stabilität. Es hat, in dieser Hinsicht, einen konstanten und aufrichtigen Halt für die von den vereinten Nationen aufgebotenen Bemühungen geschenkt, in der Absicht, zu einer definitiven und verhandelten Beilegung für diese Frage zu gelangen.Angesichts der Unmöglichkeit, die auf die Lösung dieses Konflikts abzielenden vorherigen Vorschläge anzuwenden, das Dossier befindet sich in einer Sackgasse, so dass der Sicherheitsrat seit 2004 aufruft, sie zu überwinden, um zu einer politischen und gegenseitig akzeptierten Lösung zu gelangen.In Beantwortung dieses Aufrufs, ich habe die Ehre, ihnen beiliegend, das Dokument der „marokkanischen Initiative zur Verhandlung eines Autonomiestatuts in der Sahararegion“ im Rahmen der Souveränität des Königreichs, seiner territorialen Integrität und seiner nationalen Einheit zukommen zu lassen.Es handelt sich um eine innovative verantwortliche und offene Kompromissinitiative, die mittels ihrem Inhalt und ihrer Finalität, allen Sahraouis, befinden sie sich im Inland oder im Ausland, erlauben wird, selber demokratisch ihre Angelegenheiten mit Hilfe von repräsentativen legislativen, exekutiven und juristischen Organen zu verwalten.Sie realisiert das Prinzip der Selbstbestimmung anhand eines freien, demokratischen und modernen Ausdrucks des Autonomiestatuts. Sie ist, de facto, der internationalen Legalität konform, integriert die internationalen Normen und Standards im Bereich der Autonomie und garantiert den Respekt und die Förderung der Menschenrechte, wie sie universell anerkannt und in der Verfassung des Königreichs verankert sind.Das Königreich Marokko ist felsenfest davon überzeugt, dass dieser Vorschlag eine neue Dynamik auf der Ebene des Beilegungsprozesses der vereinten Nationen dieses Konflikts einschalten wird, in dem er als Basis für den Dialog, für die Verhandlung und für den Kompromiss dargeboten wird.In dieser Hinsicht, das Königreich bringt seine Bereitwilligkeit zum Ausdruck, sich mit Entschlossenheit in eine seriöse und tiefe Verhandlung mit den anderen Parteien zu engagieren, zum Zweck, konkreten Beitrag zur Realisierung der politischen, definitiven gegenseitig akzeptierten Lösung, worauf die internationale Gemeinschaft seit geraumer Zeit wartet, zu leisten.Durch den demokratischen Prozess und durch die weiten internen Konsultationen gestärkt und von den auf der internationalen Ebene durchgeführten Konzertationen bereichert, Marokko leistet dem Aufruf der internationalen Gemeinschaft Folge, in dem es akzeptiert, sich in tiefe und detaillierte Verhandlungen über die unterschiedlichen Aspekte dieser Initiative zu engagieren.Es hegt die Hoffnung, bei den anderen Parteien demselben Willen und demselben gutgläubigen Engagement zu begegnen, mit dem Zweck, zu einer definitiven Beilegung für diesen Konflikt zu gelangen, den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in einer geopolitischen bedrohten Umgebung zu fördern und das Hervortauchen einer stabilen solidarischen, aufblühenden und demokratischen arabischen Maghrebunion, aktiven Teilnehmers der afrikanischen Solidarität und glaubwürdigen Ansprechpartners der unterschiedlichen Partner der Region, zu begünstigen. In dem wir Ihnen das Initiativedokument weiterleiten, das Königreich Marokko übersetzt seine Verbundenheit an die edlen von der Charta der vereinten Nationen verkörperten Idealen. Das marokkanische Volk in all seinen Komponenten und Sensibilitäten hegt große Hoffnungen, was Ihre Bemühungen und die Bemühungen Ihres persönlichen Abgesandten anbetrifft, um die anderen Parteien zu überzeugen, die Friedenschancen wahrzunehmen, die diese Initiative verbirgt und die verheißungsvollen Perspektiven, die sie anbietet, für eine bessere Stabilität- Sicherheits-Demokratie und Wohlstandzukunft in der Region.Ich erbitte Sie, diesen Brief sowie auch das beiliegende Dokument auszuteilen und sie Ihrem nächsten Bericht für den Sicherheitsrat anzuheften.Genehmigen Sie, sehr geehrter Generalsekretär, den Ausdruck meiner hochachtungsvollen Berücksichtigung ".

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mardi 7 octobre 2008

Der Präsident des Corcas Khalihenna Ould Errachid: wir sind bereit, Mohamed Abdelaziz dazu zu ...


Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Herrn Khalihenna Ould Errachid, hat versichert, dass die Konsenslösung der Autonomie die geeignete Lösung für den Saharakonflikt darstellt. Dies kam in einem Interview zur Erwähnung, das er Raya gewährt hat und wo er die Realität des Konflikts und die Arbeit des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten behandelt hat, an dessen Spitze er vom marokkanischen Souverän dem König Mohammed VI ernannt wurde, und der voraussichtlich eine bedeutsame Rolle im Saharakonflikt demnächst spielen wird.

Khalihenna Ould Errachid ist im November 1951 in Laâyoune geboren worden, zu dem Moment, wo die Sahara dem spanischen Protektorat unterstand, während der Rest Marokkos eine bewaffnete Revolution gegen das System des Protektorats erfuhr. Ould Errachid hat sein Studium in der spanischen Hauptstadt Madrid fortgesetzt. Bevor Marokko den grünen Marsch zur Befreiung der Sahara losbrach, hat er „die spanische Partei der nationalen Saharaunion“ gegründet, die kurz gesagt „Bones“ genannt wird.

Im Rahmen der marokkanischen Souveränität wurde Ould Errachid zwischen 1977 und 1992 zum Minister für Saharaangelegenheiten in den differenten Regierungen an der Macht in Marokko gewählt. Ould Errachid hat die Stadt Laâyoune als Parlamentarier am marokkanischen Parlament zwischen 1977 und 2002 vertreten. Er wurde auch als Präsidenten des Gemeinderates der Stadt Laâyoune erwählt. Ould Errachid gehört zu den Gründern der Partei der nationalen Versammlung für Unabhängige, wovon er 1982 zurückgezogen ist, um die nationale demokratische Partei zu gründen.

Anbei der Volltext des Interviews:

Beginnen wir mit der Amnestie des marokkanischen Souveräns Mohammed VI von 48 Gefangenen Sahraouis nach Intervention des Rates, den Sie präsidieren. Bedeutet dies, dass der Rat angefangen hat, sich an der Arbeit zu machen?Ja, in der Tat, dies ist ein berührbarer Beweis, dass der Rat angefangen hat, ernsthaft, mit einer Zielsetzung und auf der politischen Ebene zu arbeiten. Dieser Schritt, den der König Mohammed VI unternommen hat, in dem er die Gefangenen der rezenten Ereignisse in den Saharaprovinzen freigelassen hat, ist „der unzurückgewiesene Beweis, dass die Politik, die seine Majestät der König adoptiert hat, eine ernsthafte Politik ist, zur Anwendung seiner Rede am letzten 25. März in der Stadt Laâyoune. Diese Politik besteht in der definitiven und völligen Versöhnung mit den Sahraouis, stellt eine Umdrehung des Blattes der Vergangenheit mit all ihren Nachteilen dar und ist eine Abfassung einer neuen Seite, die hauptsächlich die Gründung eines starken und modernen Marokkos in den differenten Bereichen, seien sie politisch, wirtschaftlich oder sozial, betrifft und die all seine Komponente zufrieden stellt, inbegriffen das Saharavolk. Die momentane Politik möchte den Beweis dafür erbringen, dass das marokkanische Projekt, das seine Majestät vorgeschlagen hat, ein ernsthaftes und glaubwürdiges Projekt ist.

Der letzte Bericht von Kofi Annan empfiehlt die Verlängerung der Mission der Organisation der vereinten Nationen in der Sahara und lädt die Konfliktparteien dazu ein, eine politische gerechte und von allen Parteien akzeptierte Lösung zu finden. Bedeutet dies, dass das Projekt von James Backer völlig und die Organisation eines Referendums aufgegeben wurden?Ja, dies ist der erste Schluss, den wir aus dem Bericht Kofi Annan ziehen, der momentan dem Sicherheitsrat unterbreitet wurde, in Erwartung, dass eine Entscheidung diesbezüglich getroffen wird. Annan bestätigt ohne Zweifel, dass das Projekt von Backer endgültig beerdigt wurde, denn es handelt sich um ein Projekt, das auf das Saharadossier nicht anwendbar ist. Auch das Projekt des Referendums der Identitätsidentifizierung, das Jahre lang Arbeit von der Organisation der vereinten Nationen hat aufbringen dürfen, kam zum Scheitern. Ein solches Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung ist seit der Gründung der Organisation 1948 nicht realisiert worden. Das Referendum ist also unanwendbar, denn die Saharastämme, wovon die Organisation der vereinten Nationen eine Zählung gemacht hat, befinden sich nicht nur in der Westsahara. Sie sind auf andere Nachbarländer aufgeteilt, wie Algerien, Mauretanien und Mali. Wenn wir ein freies, gerechtes und demokratisches Referendum organisieren möchten, soll die Operation des Referendums alle Sahraouis in diesen Ländern betreffen, was aber unmöglich ist. Es bleibt vor uns nur übrig, zu einer politischen Lösung zu gelangen, die Alle zufrieden stellt.

In einer Reaktion darauf hat der Führer der Polisario das marokkanische Autonomieprojekt in der Sahara so beschrieben, dass es den Sahraouis keine Gerechtigkeit widerfahren lässt, während die marokkanische Regierung über ihren offiziellen Sprecher Nabil Abdellah jegliche Verhandlung mit der Polisario ablehnt, dies dennoch mit der algerischen Partei bevorzugt, als Konsultativrat für Saharaangelegenheiten, welche Position nehmen Sie diesbezüglich ein? Das Projekt der Autonomie stellt keine Ungerechtigkeit den Sahraouis gegenüber dar, im Gegenteil, es widerfährt ihnen Gerechtigkeit in den differenten Bereichen.Zunächst: die offizielle Anerkennung ihrer Stelle innerhalb des marokkanischen Staates als Hauptkomponente der marokkanischen Nation die Geschichte hindurch.Zweitens: die Autonomie ist keine Ungerechtigkeit für die Sahraouis, was die Selbstbestimmung anbetrifft, denn sie garantiert ihnen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rechte, ermöglicht den Söhnen der Region, ihre eigenen Angelegenheiten zu verwalten und sich deren Ressourcen zu erfreuen. Darüber hinaus wahrt sie ihre eigentümlichen Traditionen im Rahmen des Königreichs Marokko. Die Bewohner der Sahara stehen geschichtlich und religiös in Verbindung mit dem König Marokko und diese Verbindung kann unter keiner Bedingung aufgegeben werden. Es handelt sich im vorliegenden Fall um den Treueid. Dieser Treueid impliziert, dass dennoch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rechte garantiert werden, im Rahmen der Autonomie.Selbstverständlich, um das Projekt der Autonomie in die Tat umzusetzen, sind wir bereit, Verhandlungen mit der Front Polisario, die unsere Brüder und unsere Familie ist, aufzunehmen. Diese wurden bedauerlicherweise auf Grund einer bestimmten internationalen Lage und auf Grund einer bestimmten Lage in Marokko dazu bewogen, diese radikale Position einzunehmen. Es bleibt ihnen dennoch jetzt keine Begründung übrig, Anspruch auf die Spaltung zu erheben, insbesondere, da nun alle Anforderungen der Sahraouis im Projekt der Autonomie verkörpert sind.Was Algerien anbetrifft, das Bruderland, das arabische, islamische und afrikanische Land, es behauptet, nicht Partei am Konflikt zu sein. Wir erwidern darauf, dass wir Vertrauen zu dem haben, was es behauptet. Und wir fordern es dazu auf, die Probleme der Vergangenheit wie die Probleme der Grenzen in Vergessenheit geraten zu lassen. All diese Probleme sind zu Ende gegangen und sind Relikte der Vergangenheit. Wir möchten, dass es uns zu den Verhandlungen mit den Brüdern der Polisario verhilft, um die Reihen der Sahraouis zu verdichten und um die Basen der Autonomie anzulegen, die all ihre Zwecke in Erfüllung bringt.Die Autonomie respektiert die definitive Souveränität Marokkos und garantiert den marokkanischen Sahraouis ihre politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Sie ermöglicht auch, dass Algerien würdevoll und mit erhobenem Kopf davon kommt, denn es hat den Sahraouis Jahre hindurch Hilfe geleistet, um zu Etwas Berührbarem zu gelangen. Ihre Unterstützung war also nicht nutzlos.Davon ausgehend, das Projekt der Autonomie ist das alleinige Mittel zur Lösung des Saharakonflikts. Es besteht keinen anderen Weg auch über die Organisation der vereinten Nationen. Das Projekt wird Perspektiven für die Konstruktion des arabischen Maghrebs erschließen, damit wir uns den Problemen, worauf wir stoßen, auf der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ebene, und im Bereich der Demokratie und der Umweltzusammenarbeit zuwenden können.

Sie haben den Führer der Polisario dazu aufgefordert, den Vorschlag der Autonomie zu akzeptieren, und dass Sie bereit dazu sind, ihn dazu zu verhelfen, zum ersten Präsidenten der Autonomie zu werden, während Zahlereiche möchten, dass er als Kriegsverbrecher überführt wird, angesichts dessen, dass er sowohl von den marokkanischen Kriegsgefangenen als auch von den Bewohnern der Lager angeklagt wird?Hören Sie zu, die Versöhnung ist ein wichtiger Bestandteil des Islams und wenn wir die Richtung der Versöhnung einschlagen, ist es erforderlich, dass die Auseinandersetzung in Vergessenheit gerät. Wir sind bereit, unserem Bruder Mohamed Abdelaziz „Führer der Polisario“ dazu zu verhelfen, mit aller Kraft und Energie, im Rahmen der Marokkanischen Souveränität, und unter der aufgeklärten Führung des Königs Mohammed VI, die Präsidentschaft der Autonomie zu führen. Dies ist der Ausdruck für unseren Willen, dass das Blatt der Vergangenheit umgedreht ist und dass eine neue Seite abgefasst werden muss.

Wenn Sie über die Möglichkeit sprechen, den Führer der Polisario zu ernennen, wie wird es dann vorgegangen, über die Erwählung oder über die direkte Ernennung?Nein, über die Erwählung. Wir sind im Stande, ihn dazu zu verhelfen, die Präsidentschaft der Autonomie zu führen als Gage für unseren Willen nach der Versöhnung.

Ihnen zufolge sind Sie bereit, dem algerischen Präsidenten zu begegnen. Haben Sie Anstalten getroffen, um dies zu bewerkstelligen?Wir haben in erster Zeit in Erfahrung gebracht, dass der Präsident Bouteflika sich einer ärztlichen Untersuchung unterzieht. Wir wünschen ihm gute Besserung. In Erwiderung auf Ihre Frage haben Wir seine Majestät den König um die Genehmigung ersucht, Sprache mit dem Präsidenten Bouteflika und mit der algerischen Regierung zu führen. Wir möchten ihm direkt zum Ausdruck bringen, dass wir echte Sahraouis sind und dass die Mehrheit der Sahraouis, die im Rahmen der marokkanischen Souveränität leben, die Autonomie als alleinige Lösung zur Realisation der Versöhnung betrachtet, und dass die Autonomie uns zu Genüge ist. Der afrikanische Kontinent erlebt unzählige Probleme und Krisen und das unentwickelte Land mit Stammbasis hat keinen Erfolg erzielt. Beispielsweise Somalia, einige arabische und afrikanische Bruderländer, wo das Hauptproblem die Unversöhnung zwischen den Stämmen verkörpert wird. Sehen Sie, was in Darfour im Westen Sudans vor sich geht, wo die Stämme sich einander töten.Es ist alsdann unmöglich, eine kleine Entität auf der Stammbasis in der Sahara zu schaffen, denn sie wird ein Spannungsheim sein, das nur Schlimmes für den arabischen Maghreb und für den afrikanischen Kontinent nach sich ziehen wird. Die Region befindet sich nah den einflussreichen Ländern, die sich um den Frieden bemüht, wie der europäischen Union und den vereinigten Staaten. Wir müssen also Alles vermeiden, was eine Spannung sein kann. Die Autonomie ist das geeignete Projekt für die Sahara. Sie stellt die Bewohner zufrieden und verschont ihnen die Unstabilität und der Unfrieden. Auf der anderen Seite trägt sie zur Unterstützung der Brüderlichkeit zwischen den Ländern des arabischen Maghrebs bei, insbesondere, da nun die Bewohner der Region in menschlicher, familiärer und geographischer Verbindung mit Marokko, Mauretanien und Algerien stehen.

Wo liegt der Grund für die Verschiebung Marokkos der Unterbreitung des Vorschlags der Autonomie, den Marokko beabsichtigte, im letzten April dem Sicherheitsrat zur Vorlage zu bringen?Es war unmöglich, den marokkanischen Vorschlag im April dem Sicherheitsrat vorzulegen. Der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten wurde erst vor kurzem geschaffen. Wir hatten noch nicht die Konsultationen mit dem königlichen Palast angefangen, was die Aussenzüge der Autonomie in der Region anbetrifft. Wenn diese Konsultationen zu Ende gehen, können wir ein vollständiges und durchdachtes Projekt unterbreiten.

In Erwartung dessen, haben Sie Kontakt mit den Saharastämmen sowohl in Marokko als auch außerhalb Marokkos aufgenommen?Sicherlich, seit dem letzten 25. März haben wir Innen – und Aussenkontakte aufgenommen, um diesen historischen Schritt zu erläutern. Es handelt sich nämlich um einen erstmaligen Schritt in Marokko, der zwangsmäßig zu der geschichtlichen Versöhnung führen wird. Wir haben angefangen, den Bürgern den Vorschlag direkt über mediatische Wege zu erklären. Dem ersten Eindruck nach ist die Mehrheit der Sahraouis für dieses Projekt.

Zu guter Letzt, was ist Ihre Lektüre für die Beendigung des Konflikts, insbesondere nach dem Bericht von Annan, der erachtet hat, dass der Konflikt nicht auf der internationalen Agenda steht, angesichts dessen, dass die Mehrheit der Länder Acht auf ihre Beziehungen mit Marokko und Algerien gibt?Diese Schlussfolgerung bestätigt, dass es keine andere Lösung besteht, als die Versöhnung auf der Basis der Autonomie. Der Krieg ist kein Fruchtträger, das Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung ist nicht möglich. Es bleibt nur eine Option übrig, die Versöhnung und die Annahme der Autonomie, wenn wir nicht möchten, dass dieser Konflikt vergeblich verewigt wird.

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