mardi 16 novembre 2010

Pressekonferenz der Minister für Inneres und für auswärtige Angelegenheiten in Bezug auf die Akte der Gewalt in Laayouneund auf die Verhandlungen


Algerien und Polisario haben sich konsequent für eine Strategie der Ablenkung im Prozess der Verhandlungen über die Sahara entschieden, sagte am Montag in Rabat, der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Taib Fassi Fihri.

"Die anderen Parteien, Algerien und Polisario, haben von einer Strategie der Ablenkung Wahl gemacht, manchmal die Frage der Menschenrechte, manchmal die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Saharaprovinzen um echte Verhandlungen zu vermeiden", sagte Fassi Fihri während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Innenminister, Herrn Taieb Cherqaoui, die den jüngsten Entwicklungen der Frage der territorialen Integrität des Königreichs gewidmet wurde.

Die jüngsten Ereignisse in Laayoune sind in diesem Zusammenhang eine Strategie der Eskalation, deren Ziel darin liegt, die "wirklichen Verhandlungen" zu torpedieren, insbesondere da nun die UNO die Parteien zu "materiellen, ernsthalten und mehr realistischen Gesprächen“ aufforderte, beklagten die Minister, daran erinnernd, dass der Sicherheitsrat wiederholt seit 2004 "Suche nach einer politischen einvernehmlichen Verhandlungslösung macht", im Namen der Dynamik, die von der marokkanischen Autonomie-Initiative ausgelöst wurde.

Der Fall des Lagers Gdem Izik zeigt "die Unerbittlichkeit der anderen Partei, in einem Versuch, das Klima der Verhandlungen zu vergiften", versicherte der Minister, der die friedliche Natur der Intervention der Sicherheitskräfte betonte, die herkömmliche Mittel während der Operation eingesetzt haben, um den Lager zu demontieren, entgegen der Behauptungen und der Unwahrheiten, die von einigen ausländischen Medien vermittelt wurden.

In einem Vergleich zwischen den gewalttätigen Methoden der kriminellen Bande, die im Lager verschanzt sind und denen, die immer häufiger in der Sahelzone eingesetzt werden, sagte Fassi Fihri, dass die Intervention "unvermeidlich" angesichts der Situation im Lager sei, wo Menschen als Geiseln durch Elemente aller Art genommen wurden, einschließlich der Strafgefangenen und der für eine politische Agenda im Ausland tätigen Personen, in Anspielung auf die Pro-Separatisten.

Marokko ist ein "souveräner Staat" und handelt dem entsprechend, betonte der Minister auf der anderen Seite in Beantwortung einer Frage über angebliche spanische Erklärungen über diese Ereignisse und stellte fest, dass die marokkanische Diplomatie sich in ständigem Kontakt mit ausländischen Botschaften befindet und sie über die Entwicklungen seit dem ersten Tag dieses Falls auf dem Laufenden hält.

Die gleiche Logik regelt die Maßnahmen gegenüber einigen Abgeordneten und Journalisten, die ihre Voreingenommenheit zu Gunsten der separatistischen These offenkunden, sagte der Minister und stellte fest, dass kein Land in der Welt "eine Einmischung in seine inneren Angelegenheiten tolerieren würde“.

Die neuesten informellen Gesprächen in Manhasset bei New York kommentierend, sagte der Minister, dass seine Delegation "Christopher Ross (dem persönlichen Gesandten des UN-Generalsekretärs) von der Notwendigkeit überzeugen konnte, das Tempo der Verhandlungen neu zu beleben."

In diesem Zusammenhang sagte er, "wir werden weiterhin verhandeln", und dass Marokko in Manhasset gezeigt hat, dass das Königreich " in keiner Weise für die Unterbrechung des Programms des Austausches der Familienbesuche" zwischen den südlichen Provinzen und den Lagern von Tindouf verantwortlich war.

Trotz dieser Entwicklungen hat der Minister auch gesagt, Marokko ist weiterhin entschlossen "zur Normalisierung seiner Beziehungen mit Algerien, zu einem ernsthaften Dialog mit diesem Land und der erfolgreichen Aufnahme der Zusammenarbeit auf dem Weg der Stärkung der bilateralen Beziehungen und des Aufbaues des Maghreb."

Für seinen Teil, sagte der Innenminister, dass die Intervention der Polizei im Lager Gdim Izik und in der Stadt Laayoune nicht bar Schwierigkeiten "war, aber ohne dass man eine Kugel geschossen hat".

Der Innenminister bedauerte aber "den schmerzlichen Verlust des Lebens in den Reihen der Polizei“, die mit einer schwierigen Situation der Selbstverteidigung, konfrontiert war."

Die Polizei stieß auf heftigen Widerstand seitens der Milizen, die Gasflaschen verwendeten und 4x4-Fahrzeuge in beschleunigtem Tempo fuhren, um die Polizei zu beleidigen. Ein Element der Polizei wurde brutal ermordet, sagte der Minister.

Marokko hat in der Vergangenheit nie diese Art von barbarischen Taten und diese Art der Anstifter gekannt, sagte der Minister und fügte hinzu, dass die Urheber solcher Handlungen in der Sahelzone zu aktiv sind.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

lundi 5 juillet 2010

Frankreich erneuert seine Unterstützung für den marokkanischen Autonomieplan in der Sahara (François Fillon)

Der französische Premierminister, Herr François Fillon, hat am Freitag in Paris, die Unterstützung seines Landes für den „triftigen“ marokkanischen Autonomieplan erneuert, um den Statut-Quo zu überwinden und den Saharakonflikt beilegen zu können.

„Dieser Autonomievorschlag konstituiert die triftige Basis, um aus der Sackgasse herauszukommen“, hat der Chef der französischen Regierung in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Ende der Arbeiten der 10. marokkanisch- französischen Versammlung höchsten Niveaus gesagt.

Für Frankreich, hat er unterstrichen, „ist der Statut- Quo kein Objektiv. Es muss ein Abkommen geben werden, absolut unentbehrlich für die Entwicklung und für die Sicherheit der Region des arabischen Maghrebs“.

Frankreich fördert die Verhandlungen um den marokkanischen Vorschlag und unterstützt die Bemühungen des GS der UNO und dessen Sonderbeauftragten für die Sahara, um zu einer Lösung zu gelangen, hat Herr Fillon hinzugefügt.

Seinerseits hat der marokkanische Premierminister, Herr Abbas El Fassi, Ehre der Position Frankreichs und dessen Präsidenten, Nicolas Sarkozy, erwiesen, der noch weiter herausschreit, dass der marokkanische Autonomievorschlag „seriös und glaubwürdig“ ist. Frankreich, hebt er hervor, ist in Avantgarde zahlreicher Länder, die den marokkanischen Plan unterstützt haben.

Das marokkanische Angebot verheißt „eine politische gerechte Lösung“, wo es weder Sieger noch Besiegte gibt, um die Sicherheit und den Frieden in der Region sicherzustellen und um die Union des arabischen Maghrebs anzukurbeln, hat der Premierminister unterstrichen, bedauernd, dass die Grenzen mit Algerien gesperrt bleiben.

Herr Abbas El Fassi hat die Aufmerksamkeit der französischen Presse auf den guten Willen Marokkos gelenkt. „Unsere Waffe liegt in der Entwicklung und in der Förderung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rechte“ der Sahraouis, im Gegensatz zu dem Nachbarn, der den Statut-Quo um die Saharafrage aufrechterhält, Waffen ankauft und der dank seiner wichtigen Ressourcen aus Erdöl und Gas die Propaganda der Polisario unterstützt".

Der Premierminister hat sich als „vertrauensvoll“ erklärt in Bezug auf die Situation, die in den sahraouischen Provinzen vorherrscht.

Mehr als 80% der Sahraouis haben Wahl von der Marokkanität gemacht und leben im Territorium, wo sie sich all ihren Rechten erfreuen, während 20% in den Lagern von Tindouf und in Mauretanien „versuchen, in den Schoss des Mutterlands zurückkehren zu dürfen".

Die Sequestrierten von Tindouf kehren mehr und mehr nach Marokko zurück und sind Jugendliche in der Mehrheit, hat er festgestellt.

Und damit abzuschließen, hat sich Herr Abbas El Fassi als „optimistisch“ erklärt, in Bezug auf das Gelingen des marokkanischen Autonomievorschlages in der Sahara, denn auch die Länder, welche ihm gegenüber unfavorabel sind, gestehen zu, dass ein konkreter Vorschlag vorrätig ist, um den Frieden zu konsolidieren und um die Union des arabischen Maghrebs wiederanzukurbeln“, hat er gesagt.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

lundi 12 avril 2010

Der GS der UNO empfiehlt die Verlängerung des Mandats der MINURSO bis zum 30. April 2011

Der Generalsekretär der UNO, Ban Ki-moon, hat dem Sicherheitsrat empfohlen, das Mandat der MINURSO für eine zusätzliche Periode bis zum 30. April 2011 zu verlängern.

„Ich empfehle, dass der Sicherheitsrat das Mandat der MINURSO für eine zusätzliche Periode bis zum 30. April 2011 verlängert“, hat Herr Ban Ki-moon in seinem letzten Bericht über die Sahara angegeben.

Der GS der UNO empfiehlt auch, dass der Sicherheitsrat seinen Aufruf zu den Parteien erneuert, „gutgläubig und ohne vorherige Bedingungen“ unter der Schirmherrschaft dessen Sonderbeauftragten zu verhandeln und den Beweis des politischen Willens zu erbringen, um in „inhaltsvolle“ Diskussionen einzutreten und den Erfolg der Verhandlungen sicherzustellen, präzisierend, dass „Imagination und Kreativität erforderlich sind, wenn man Fortschritt erzielen möchte".

Herr Ban, der das Engagement der Parteien begrüßt, den Prozess der Verhandlungen fortzusetzen, stellt fest, dass nach den zweien informellen Runden „keine Partei den Vorschlag der anderen Partei als alleinige Basis für die künftigen Verhandlungen akzeptiert hat, hinzufügend, dass Nichts in ihren Beziehungen beziehungsweise auf der regionalen und internationalen Ebene vorausahnen lässt, dass eine Veränderung in der momentanen Zukunft stattfinden wird".

Der Bericht erinnert an die Rede seiner Majestät des Königs Mohammed VI anlässlich des 34. Geburtstages des grünen Marsches, wo der Souverän dazu aufgerufen hat, die Saharaprovinzen vom Prozess der fortgeschrittenen Regionalisierung profitieren zu lassen und zur gleichen Zeit die Angebundenheit Marokkos dem Autonomievorschlag erneuert hat.

Der GS der UNO lenkt darüber hinaus die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, die Bevölkerung in den Lagern von Tindouf in Algerien zählen zu lassen.

„Ich rufe dauernd dazu auf, dass eine adäquate Aufmerksamkeit der Frage der Zählung der Flüchtlinge geschenkt wird, und dass ein Programm individueller Gespräche angewandt wurde“, versichert der GS der UNO.

Der GS erachtet, dass in Rücksicht „der Umstände vor Ort und im Lichte der konstanten Bemühungen“ dessen Sonderbeauftragten „die Abwesenheit der MINURSO unentbehrlich für das Aufrechterhalten der Feueraussetzung in der Sahara ist".

Herr Ban begrüßt in dieser Hinsicht die Aktion dessen Sonderbeauftragten, in der Absicht, zu einer politischen „gerechten definitiven und gegenseitig akzeptierten Lösung zu gelangen“ sowie dessen Spezialvertreter Hany Abdel-Aziz und dem Kommandeur der MINURSO, dem General Jingmin Zahao.

Sich um die Aktion Marokkos im Bereich der Entminung handelnd, beglückwünscht er sich erneut den Bemühungen der königlichen Streitkräfte, die ständig aufgeboten werden, um diese explosiven Werkzeuge zu zerstören.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com

mardi 26 janvier 2010

Organisation der 2. Ausgabe des Festivals „Taragalt“ der Saharakultur in Mhamed El Ghizlane vom kommenden 25. Februar bis zum 27. Februar

Die zweite Ausgabe des Festivals „Taragalt“ für die Saharakultur, das durch den „Verein Zayla für Entwicklung und für Schutz der Umwelt“ organisiert wird, findet in der ländlichen Gemeinde Mhamed El Ghizlane in der Periode vom kommenden 25. Februar bis zum 27. Februar statt.

Einem Kommunique der Organisatoren zufolge ist diese kulturelle und artistische Manifestation, deren Organisation mit dem Geburtstag des historischen königlichen Besuchs seiner verstorbenen Majestät König Mohammed V in Mhamed Al Ghizlane zusammenfällt, eine Gelegenheit, um Aufschluss über den kulturellen Erbe der marokkanischen Sahara in all deren materiellen und unmateriellen Aspekten zu geben.

Das Kommunique hat erläutert, dass dieses Festival, dessen Grossteil dem Schutz der Umwelt gewidmet ist, bezweckt, Licht auf das Leben der Nomaden im marokkanischen Süden zu werfen, insbesondere in der Region Mhamed Al Ghizlane, eine Region die damals die Bezeichnung „Taragalt“ trug.

Das Festival ist darüber hinaus eine Gelegenheit für die sahraouische Frau, um neues Leben den Sitten und Traditionen des sahraouischen Lebens einzuhauchen, in dem offene Räume des Austausches mit Frauenvereinen in Marokko und im Ausland geschaffen werden.

Neben den kulturellen Aktivitäten und den Umweltaktivitäten erfährt das Festival „Taragalt“ in seiner zweiten Ausgabe sportliche Aktivitäten und die Vorführung kultureller Filme, ganz von der Organisation einer Photoausstellung, Konferenzen und Werkstätten kultureller und sozialer Natur zu schweigen.

Das Festival „Taragalt“ für die Saharakultur ist auch ein internationales Festival, in dem Bürger aus Ländern wie der Schweiz, der Niederlanden, und Frankreichs zugegen werden, um an den Werkstätten der freiwilligen Arbeit teilzunehmen. Darüber hinaus kommen auch differente musikalische Truppen aus Mali und Mauretanien zu dem Festival.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com