vendredi 11 novembre 2011

Die Entführung von Westlichen in Tinduf: Teilnehmer bei einem Treffen in Washington betonen "die Dringlichkeit" einer Lösung für das Sahara-Problem




Die Entführung dreier europäischer Mitarbeiter von Hilfsorganisationen in den Lagern von Tinduf durch Al-Qaida im islamischen Maghreb (AQIM), mit der bewährten Komplizenschaft von Elementen der Polisario, spiegelt "die Dringlichkeit" einer endgültigen Lösung für das Sahara-Problem wider, betonten die Teilnehmer an einer Konferenz, die vom "The Atlantic Council", einer renommierten Denkfabrik in Washington, organisiert wurde.

Die Einbeziehung von Elementen der Polisario bewies, dass "die Entführung in der Tat durch Waffen und durch logistische Unterstützung der AQIM und durch Elementen der Polisario (...) erleichtert wurde, was falls notwendig die Dringlichkeit einer Lösung für diesen Konflikt bekräftigt", sagte Edward Gabriel, ehemaliger US-Botschafter, in der Konferenz, die am Mittwoch unter dem Motto:" die Auswirkungen des Zerfalls von Gaddafi auf die Sicherheit im Maghreb und in der Sahelzone" abgehalten wurde.

Edward Gabriel wies darauf hin, dass die Absprachen zwischen einigen Mitgliedern der Polisario, den AQIM-Terroristen, den Drogenkartellen in Lateinamerika, den Waffenhändlern und anderen Räubern, die Sicherheit und die Stabilität in der gesamten Region untergraben und betonte ferner in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, eine Lösung für das Sahara-Problem zu finden, im vorliegenden Fall durch die Anwendung des marokkanischen Autonomie-Planes, den die US-Regierung und die Mehrheit der Mitglieder des amerikanischen Kongresses unterstützen.

Er erinnerte auch daran, dass die Entführung dreier Europäer in den Lagern von Tinduf die UNO und andere internationale Organisationen gezwungen hat, ihre Aktivitäten in dieser Region wegen der Unsicherheit, die dort vorherrscht, einzuschränken.

Für seinen Teil, pflichtete Roger Pena, ein US-Experte in Verteidigungsfragen und internationale Beziehungen, in die gleiche Richtung bei und betonte, dass diese Entführungen die Durchführung einer Untersuchung der zunehmend bewährten Beziehungen zwischen Al-Qaida im islamischen Maghreb und Elementen der Polisario erfordern.

"Die Augenzeugenberichte zeigen Komplizenschaft zwischen den Elementen der Polisario in der Ausführung der Entführung", sagte Roger Pena, auch wichtiger Berater der demokratischen Senatorin Kay Hagan.

Er stellte ferner fest, dass AQIM Bemühungen aufbietet, um die Beziehungen mit der Polisario zu stärken", was wirklich keine Überraschung konstituiert", soweit dies in die Taktiken und in die Verfahren der Al-Qaida in Nordafrika hineinpasst, die immer das "Outsourcing" zur Ausführung von Operationen der Entführung einsetzt.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com



vendredi 22 avril 2011

US-NGOs äußern sich beunruhigt über die "prekäre" Situation in den Lagern von Tinduf und riefen den Sicherheitsrat zur Berücksichtigung des marokkanis



Eine Gruppe von US-Menschenrechtsorganisationen adressierte einen Brief an den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und erklärte sich beunruhigt über die "prekären" Lebensbedingungen in den Lagern von Tinduf (im Süd-Westen Algeriens) und über die "gefährdete" Situation der saharawischen Bevölkerung in diesen Lagern.

"Als tiefüberzeugte Menschenrechtsaktivisten, drücken wir unsere Besorgnis über die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in den Lagern von Tinduf gegen die saharawische Bevölkerung aus“, schrieb am Donnerstag der NGOs-Vertreter in dem Brief.

Er fügte hinzu, dass zu einem Zeitpunkt, wo der UNO-Sicherheitsrat die Verlängerung des Mandats der MINURSO diskutiert und die Vorteile sowie die Anwendbarkeit des marokkanischen Autonomie-Plans, mit Unterstützung der vereinigten Staaten und Frankreich, untersucht, erinnerte er daran, dass der ehemalige persönliche Gesandte des Generalsekretärs der vereinten Nationen, Peter van Walsum, die Unabhängigkeit als "äußerst unrealistischen" Ziel qualifiziert hat.

"Die Bedingungen der Individuen in den Lagern von Tinduf verschärfen sich weiter", sagte der Brief, "die Bevölkerung in den Lagern leidet an Verweigerung der Freizügigkeit und aller anderen fundamentalen Grundrechte, was belegt, dass der Status quo weiter den Sieg davon trägt."

"Der Sicherheitsrat darf es nicht zulassen, den Status quo weiter aufrechtzuerhalten und es muss eine gerechte und politisch akzeptable Lösung unterstützt werden, wie den marokkanischen Autonomie-Plan", sagten die US-NGOs.

Sie wiesen darauf hin, dass dieser Plan dem UNO-Sicherheitsrat die Gelegenheit einräumt, ein Ende dem lang schwellenden Streit um die marokkanische Sahara zu setzen.

Der Brief erinnerte auch daran, dass die US-Außenministerin, Hillary Clinton, am 23. März darauf hingewiesen hat, dass der marokkanische Autonomie-Plan "ernsthaft, realistisch und glaubwürdig" sei und fügte hinzu, dass er ein möglicher Ansatz sei, um die Erwartungen der saharawischen Bevölkerung zu befriedigen, in Frieden und in Würde leben zu dürfen."

Nun hat der Sicherheitsrat die historische Chance parat, die Sicherheit, die Gesundheit und die Grundrechte der saharawischen Bevölkerung in den Lagern von Tinduf, auf der Grundlage einer dauerhaften Lösung des Konflikts, im vorliegenden Fall der Autonomie, zu gewährleisten“, schloss der Brief damit ab.

Der Brief wurde von der Präsidentin des Vorstands des Rates für Menschenrechte, Kathryn Porter Cameron, des Präsidenten des Instituts für Religion und für öffentliche Politik, Joe Grieboski, der Präsidentin des Vereins Teach the Children International, Nancy Huff, vom Rechtsanwalt für Zivilrecht Leah Farish und letztendlich vom Derek H. Davis, Professor an der Universität Mary Hardin-Baylor, unterzeichnet.

Quellen :
http://www.corcas.com
http://www.sahara-online.net
http://www.sahara-culture.com
http://www.sahara-villes.com
http://www.sahara-developpement.com
http://www.sahara-social.com